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Die Radio(immun)konjugate werden in eine Vene des Patienten infundiert. Zusätzlich erhält der Patient weitere Infusionen, um eine ausreichende Menge an Flüssigkeit zu erhalten. Dadurch werden die Nieren geschützt. In Einzelfällen werden weitere Substanzen verabreicht; z.B. zum Schutz vor Übelkeit oder zum weiteren Schutz der Nieren oder z.B. der Magenschleimhaut.

Die Nebenwirkungen sind im Vergleich zu zahlreichen Chemotherapien und konventionellen Strahlentherapien meistens als geringer einzuschätzen. Als häufigste akute Nebenwirkung kann es zu Übelkeit kommen, und einige Serum-Laborwerte können sich vorübergehend verändern.

Bei einigen Erkrankungen wie Leukämien wird gezielt eine so hohe Knochenmarkdosis erzeugt, dass die Krebszellen im Knochenmark ebenso wie die gesunden Zellen der Blutbildung zerstört werden. Anschließend erfolgt dann eine Infusion von Blutstammzellen, die wieder im Knochenmark anwachsen.

In Deutschland sieht die Strahlenschutzverordnung vor, dass Patienten, die eine Krebstherapie mit offenen, radioaktiven Substanzen erhalten, für mindestens 48 Stunden stationär in einer nuklearmedizinischen Klinik aufgenommen werden. Ausgenommen sind Therapien mit Zevalin® zur Behandlung von Non-Hodgkin-Lymphomen. Diese dürfen ambulant durchgeführt werden.

Aktuelle Veranstaltungen

Triathlon gegen Krebs
beim 7-Türme-Triathlon in Lübeck, 14. Juni 2015