Therapien mit Radio(immun)konjugaten sind Therapien mit offenen, radioaktiven Substanzen. Das bedeutet, dass die therapeutische Substanz in eine Vene des Patienten infundiert wird und mit dem Blutfluss in das Tumorgewebe gelangt. Dort wird sie dauerhaft gebunden, gibt die Strahlung in hohem Maße ab und entfaltet dadurch eine hohe anti-tumoröse Wirkung. Das gesunde Gewebe hingegen reichert die therapeutische Substanz kaum an und wird geschont.
Die Radioaktivität verschwindet mit der Zeit: Zum einen „zerstrahlt“ sie von selbst mit einer physikalischen Halbwertszeit von einigen Stunden bis Tagen. Zum anderen verlässt sie den Körper; überwiegend, indem sie über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden wird.
Anwendungsbereiche
| Leukämien vor Stammzelltransplantation | |
| Multiples Myelom vor Stammzelltransplantation | |
| Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) | |
| Neuroendokrine Tumore | |
| Neuroblastom im Kindesalter | |
| Malignes Melanom | |
Aktuelle Veranstaltungen
4. Lübecker Schilddrüsensymposium
UKSH Schilddrüsenzentrum, 2. November 2011
Triathlon gegen Krebs
beim Hofsee-Triathlon in Lübeck,
5. Juni 2011
